Sierra Leone- von den Diamantenminen um Kenema nach Freetown

Das Wichtigste zuerst: Sierra Leone ist ein hervorragendes Reiseland mit einer phantastischen Bevölkerung. Ein sehr gefragter Exportartikel: Diamanten. Während der Bürgerkriege in Liberia und Sierra Leone erlangten diese als "Blutdiamanten" traurige Berühmtheit. Besonders viele Diamanten finden sich in der Gegend der Stadt Kenema. Wir besuchten zuerst ein Dorf, sprachen mit dem Chief und erhielten gegen eine kleine Spende die Erlaubnis, ein Diamantenfeld zu besuchen. Wenn hier Diamanten gefunden werden, dann kommt der Erlös der Dorfgemeinschaft zugute. Die zumeist libanesichen Händler verdienen allerdings deutlich mehr als die Diamantensucher. Hier einige Eindrücke aus dem Dorf und vom Abbau der Diamanten. Man beachte das T-shirt des linken Diamantensuchers!

Noch ein paar Eindrücke aus Kenema, z.B. Boureima im tollen  Gewand, und dann weiter durch eine tolle Landschaft zur alten Hauptstadt Bo auf den Markt

Auf dem Markt in Bo

Der Markt der alten Hauptstadt Bo ist phantastisch

Abschied von Maja (Roland und ich sahen Sie wieder in Bureh) und nach dem Gruppenfoto Weiterfahrt nach Freetown, wo wir in Roy´s Hotel übernachteten und am Abend zusammen mit der einheimischen Bevölkerung den Sieg Senegals im Endspiel des Afrika-Cups über Marokko feierten.

Freetown

In Freetown besuchten wir die dem heiligen Georg gewidmete Kathedrale, den Kunstgewerbemarkt und die "portugiesische Treppe", über die während des Sklavenhandels die Sklaven zu den Schiffen gebracht wurden. Heute ist dieser Weg von einem weniger ansehnlichen Markt gesäumt.